„Wir wollen und müssen transparenter werden!“

FDP Ratsfraktion wirbt für Idee eines jährlichen, öffentlichkeitswirksamen Geschäftsberichts

„Jedes Jahr passieren in unserer Kommune viele, oft gute Dinge. Es werden wegweisende Entscheidungen getroffen und neue Themen angeschoben. Manche dieser Entscheidungen sehen wir kritisch. Manche Entscheidungen stoßen auch außerhalb des Stadtrates auf Unverständnis. Manche sind intransparent und somit nicht nachvollziehbar.“ Peter Wiering, Vorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion, blickt mit gemischten Gefühlen auf die derzeitige Gesamtsituation rund rum Verwaltung, Politik und Bevölkerung in Bad Bentheim. „Wesentlicher Baustein einer fundierten Auseinandersetzung – egal wie positiv oder aber auch kritisch – für jeden Bürger in Bad Bentheim kann und muss eine maximale Offenheit seitens Politik und Verwaltung sein. Dies gilt einerseits für eine inhaltliche, komprimierte und faktenbasierte Diskussion zu jedem Thema unserer Kommune – denn es geht uns alle etwas an. Aber auch mit Blick darauf, berechtigter Politikverdrossenheit, aufgrund von zu wenig Informationen und Intransparenz, angemessen zu begegnen.“

So hat die FDP-Stadtratsfraktion nun per Antrag an den Stadtrat und die Verwaltung darum gebeten, zukünftig jährlich einen Geschäftsbericht mit knackig aufbereiteten Kernpunkten des jeweils vorangegangenen Jahres zu erstellen.

Dies soll nach diversen Vorbildern – beispielswese der Samtgemeinte Mittel-Weser – geschehen. Der dann entstandene Geschäftsbericht soll sowohl in gedruckter Form, wie auch als PDF verfügbar sein.

„Der Aufwand dazu hält sich – spätestens ab dem zweiten Jahr – in überschaubaren Grenzen. Die Kosten sind minimal. Der sich ergebende Mehrwert wiederum ist immens.“, so FDP-Ratsherr, Dr. Kai Hellendoorn. „Einerseits wird so jedem Bürger die Möglichkeit geboten, auf aktuellem Stand in unserer Kommune zu sein.“

Weiterhin ergäbe sich für die Kommune über dieses gebündelte Paket die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, für sich zu werben und herauszustellen, was Bad Bentheim besonders macht.

„Etwas, was wir viel zu wenig machen. Für uns werben!“, hakt Peter Wiering ein. „Dies sollte wir dringend in Angriff nehmen – und ein solcher Geschäftsbericht wäre ein erster Schritt. Sowohl für uns in Bad Bentheim, als auch für Neu-Bürger sowie interessierte Unternehmen.

Wenn Politik und Verwaltung nichts zu verbergen haben, ist dies doch das beste Zeichen für eine vertrauenswürdige, solide Arbeit im Sinne der Sache – was also hindert uns?“

„Dies kann natürlich nur ein erster Schritt sein.“, schließt Dr. Kai Hellendoorn. „Aber wir müssen nun endlich einmal anfangen. Im zweiten Schritt wollen und werden wir uns dann um mehr Einfachheit und Klarheit im Bereich unserer Finanzen kümmern. Ein Thema, welches natürlich – gerade aktuell – nicht nur Spaß bringt. Aber die Finanzen sind die Grundlage für jede unserer politischen Entscheidungen und müssen somit zukünftig transparent und auch von außen nachvollziehbar sein.“

Wer sich über dieses Thema und die Vorlage aus der Samtgemeinde Mittel-Weser näher informieren möchte, ist hier dazu herzlich eingeladen.

Ein Kommentar

  1. https://www.geschaeftsberichte.de/die-top-10-geschaeftsberichte-des-manager-magazin-rankings/

    bei Mercedes hatte damals eine Präsentation maximal 25 Seiten. Ich denke, der Weser-Ems Bericht könnte für Bentheim noch viel kürzer ausfallen, doch sollte für potentielle Investoren optimiert werden, denn wir brauchen Arbeitsplätze

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