„Kauft Alt“ – eine Erfolgsgeschichte

Bad Bentheim zieht erste Bilanz nach Wohnförderprogramm

Bad Bentheim. 2017 hatte die Gruppe im Bentheimer Stadtrat aus CDU und FDP auf Initiative des Fraktionsvorsitzenden der Bentheimer FDP, Petrus Wiering, das Wohnförderprogramm „Kauft Alt“ ins Leben gerufen. Ein voller Erfolg, wie sich nun nach einer ersten Zwischenbilanz herausstellt.

„Wir haben in diesen drei Jahren 34 Anträge erhalten und diese 34 Wohneinheiten fördern können.“, freut sich Petrus Wiering. „Wir ermöglichen hier eine soziale Unterstützung für junge Familien und deren langfristigen, selbstständigen Vermögensaufbau. Und dies sogar nachhaltig.“

Der befürchtete „Donut-Effekt“ sei damit ausgebremst worden. „Dies stärkt – gerade mit jungen Familien, die wir hier explizit angesprochen haben – auch die langfristige Entwicklung unserer Stadt.“ ergänzt Heiner Beernink, Fraktionsvorsitzender der CDU. Man sei froh, den FDP-Antrag seinerzeit unterstützt zu haben. „Wir dürfen bei all den Neubaugebieten eben nicht verpassen, den inneren Kern unserer Stadt parallel weiter zu stärken.“

„Wir haben die erhofften Erfolge erzielen können.“

Petrus Wiering, Fraktionsvorsitzender der FDP im Bentheimer Stadtrat

Mit den Sanierungs-Möglichkeiten dieser Altbauten sei zudem auch etwas im Sinne einer Nachhaltigen Kommune geschaffen worden. „Wie wir alle wissen, sind energetische Maßnahmen im Bereich „Wohnen“ besonders Effektiv.“ hakt Wiering ein. „Offensichtlich ist demnach; nicht alles muss über die Regelungswut von Verordnungen, Beschlüssen oder gar Gesetzen geregelt werden. Schön, dass wir hier erfolgreich positive Anreize setzen konnten!“

Mit Ende 2020 soll dieses Programm nun vorerst für drei Jahre ausgesetzt werden. „Wir haben die erhofften Erfolge erzielen können.“, so Wiering.

Heiner Beernink fügt an: „Zukünftig würde dies Programm – in Relation zu den zukünftig zu erwartenden Effekten – vorerst unverhältnismäßig hohe Ressourcen binden und unverhältnismäßig viel Geld kosten. Der Bedarf ist aktuell gedeckt.“

Man wolle die Aussetzung jedoch auf drei Jahre befristen, um in drei Jahren nicht das erneute automatische Einsetzen dieses Förderprogramms zu verpassen.
„Sollte in drei Jahren der Bedarf wieder vorhanden sein, kann es nahtlos erfolgreich weiter gehen.“

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